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Seminar

Frauen in der Geschichte der Informatik

Sommersemester 2016

Prof. (apl) Dr. Beate Bollig


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Termine

Do 14-16 Uhr, OH 14 R 304
Beginn 14.04.2016
Interessierte melden sich bitte vorab per email (beate.bollig at tu-dortmund.de) bei der Veranstalterin.


Inhalt

Am Anfang war ADA, so lautet der Titel einer aktuellen Ausstellung im Heinz Nixdorf Museum in Paderborn, die bis zum 10. Juli 2016 läuft und nach Ada Lovelace benannt ist, die oft als die erste Programmiererin bezeichnet wird. Doch auch zuvor gab es Wegbereiterinnen und es kamen noch viele weitere Frauen, die Computergeschichte geschrieben und wichtige Beiträge für die Entwicklung der Informatik geliefert haben: France Elizabeth Allen, Christiane Floyd, Adele Goldberg, Shafi Goldwasser, Grace Hopper, Barbara Liskov, Nany Lynch, Eva Tardos und Mary Allen Wilkes, um nur einige zu nennen. In diesem Seminar soll zum einen untersucht werden, warum die Konzentration auf besondere wissenschaftliche Leistungen von Frauen in dieser Lehrveranstaltung sinnvoll ist. Geplant ist hier eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Soziologie. Neben Biographien und insbesondere den Randbedingungen der wissenschaftlichen Ausbildung der Informatikerinnen, werden wir uns mit den wissenschaftlichen Beiträgen dieser Frauen auseinandersetzen und u.a. analysieren, wie es zu einer Art Vermännlichung der Programmierung bis in die heutige Zeit kommen konnte. Darüberhinaus wollen wir wissenschaftliche Arbeiten behandeln, zu denen Frauen wesentliche Beiträge geliefert haben und die ganze Forschungsrichtungen mitinitiiert haben. Das Seminar besteht demnach inhaltlich aus drei Teilen:

  • Legitimierung des Themas
  • Sichtbarmachen herausragender Informatikerinnen
  • Inhaltliche Auseinandersetzung mit deren wissenschaftlichen Beiträgen


Literatur und Links

  • Eine gute Einführung in die Geschichte der Rolle der Frauen in der Informatik findet sich hier.
  • Ein interessanter Beitrag über sogenannte Heldinnen der Informatik findet sich hier.
  • Mehr Informationen zu den Turing-Award-Gewinnern und Gewinnerinnen finden sich hier.
  • Andrea Blunck, Professorin für Mathematik und Gender Studies an der Universität Hamburg, bietet eine Vorlesung über Frauen in der Mathematik an.
    Nützliche Hinweise finden sich auf der Webseite ihrer Veranstaltung:
    http://www.math.uni-hamburg.de/home/blunck/frauen/
    [letzter Zugriff: 11.01.16]
  • Cythia Dwork, Nancy Lynch, Larry Stockmeyer (1988). Consensus in the presence of partial synchrony.
    Journal of the ACM 35(2), 288-323.
    Anzahl Zitierungen: 1122 [Stand 21.01.2016]
  • Oded Goldreich, Shafi Goldwasser, Dana Ron (1998). Property testing and its connection to learning and approximation.
    Journal of the ACM 45(4), 653-750.
    Anzahl Zitierungen: 808 [Stand 21.01.2016]
  • Tim Roughgarden, Eva Tardos (2002). How bad is selfish routing? Journal of the ACM 49(2), 236-259.
    Anzahl Zitierungen: 1620 [Stand 21.01.2016]

Hinweis

Das Seminar ist eine reguläre Lehrveranstaltung für alle Studierende in den Masterstudiengängen der Fakultät für Informatik.


Organisation

  • Interessierte melden sich vorab per email (beate.bollig at tu-dortmund.de) bei der Veranstalterin.
  • Neben einer mündlichen Präsentation im Seminar verfassen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Seminars eine ca 10-12 seitige schriftliche Ausarbeitung über das von Ihnen gewählte Thema (Modulprüfung).
  • Eine Aufgabe der Seminarteilnehmer und -teilnehmerinnen ist die Literaturrecherche zu ihrem gewählten Thema.
  • Die Abgabe der Ausarbeitung ist bis spätestens drei Wochen nach der Präsentation im Seminar erforderlich.


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Letzte Änderung: 21.01.2016 von B. Bollig