Seminar
Implizite Graphalgorithmen
Wintersemester 2008/2009
| Veranstalterin: |
Beate Bollig
beate.bollig uni-dortmund.de
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| Voraussetzung: |
Vordiplom |
| Termin: |
wöchentlich jeweils dienstags, 8:30-10:00 Uhr |
Beginn: |
14.10.2008 |
| Raum: |
OH 14, 304 |
Inhalt:
Bekannte Graphalgorithmen können bei sehr großen Graphen an ihre Grenzen kommen.
Selbst Rechenzeiten, die Polynome kleinen Grades sind, können zu groß sein.
Neuere Anwendungen wie die Modellierung technischer Systeme, des Verkehrs und des WWWs
führen zu so großen Netzwerken, dass diese nicht mehr explizit, d.h. durch Auflistung
aller Knoten und Kanten beschreibbar sind. Alternative Beschreibungsformen, in denen weder
Knoten noch Kanten explizit genannt werden, heißen implizit. Die Behandlung
zentraler algorithmischer Probleme auf implizit beschriebenen Graphen führt zu neuen
Herausforderungen. Im Seminar sollen OBDD-basierte Algorithmen vorgestellt und analysiert werden.
Literatur:
Rafaella Gentilini (2005). Graph Algorithms for Massive Data-Sets. PhD Thesis.
Daniel Sawitzki (2006). Algorithmik und Komplexität OBDD-repräsentierter Graphen.
Dissertation (Technische) Universität Dortmund.
Darüberhinaus wird im Seminar weitere Originalliteratur behandelt.
Der weitere Ablauf ist der folgende:
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Interessierte können sich noch bis zum 13.10.2008 persönlich oder per e-mail
bei der Veranstalterin melden.
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Die Vorträge sollen anhand der angegebenen Literatur vorbereitet werden.
Die Einarbeitung in die vorgeschlagene und bei Bedarf auch
weitere Literatur erfolgt
selbstständig, d.h.
nicht im Rahmen einer Vorlesung o.Ä.
Die Veranstalterin steht aber
für inhaltliche Fragen und Fragen zur Vortragsgestaltung zur Verfügung.
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Eine in Latex erstellte Zusammenfassung
des Vortragsthemas von 3-5 Seiten ist bis spätestens 3 Wochen vor dem Vortrag
bei der Veranstalterin abzugegeben.
Die Zusammenfassungen werden anschließend
an alle Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer verteilt.
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Spätestens 2 Wochen vor dem Vortrag findet
eine Zwischenbesprechung statt.
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sollten
jeweils ein schlüssiges Konzept vorstellen, d.h. die
wesentlichen Aussagen der zugrundeliegenden Literatur sollte verstanden sein.
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Eine ausreichende Zusammenfassung und eine ausreichende Zwischenbeprechung
ist Voraussetzung für einen Seminarvortrag und damit für den Seminarschein.
Darüberhinaus ist die aktive Mitarbeit an allen Terminen Voraussetzung für
die erfolgreiche Seminarteilnahme.
9.10.2008 - Beate
Bollig