Seminar
Entwurf und Analyse impliziter Graphalgorithmen
Sommersemester 2010
| Veranstalterin: |
Beate Bollig
beate.bollig uni-dortmund.de
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| Voraussetzung: |
Vordiplom/Bachelor |
| Termin: |
wöchentlich jeweils dienstags, 10:00-12:00 Uhr |
Beginn: |
13.4.2010 |
| Raum: |
OH 14, E02 |
Inhalt:
Immer größere Datenmengen in verschiedenen
Anwendungen führen zur Entstehung so großer Graphen, dass diese teilweise nicht mehr explizit,
d.h. durch Auflistung aller Knoten und Kanten beschrieben werden können,
oder selbst lineare klassische Graphalgorithmen nicht mehr effizient genug sind.
Implizite Darstellungen, manchmal auch als symbolische Darstellungen
bezeichnet, repräsentieren Graphen über die
charakteristischen Funktionen ihrer Kantenmengen, wobei die Knoten der Graphen binär
codiert werden.
Diese können mittels Datenstrukturen für
Boolesche Funktionen wie z.B. OBDDs verarbeitet werden.
Die Behandlung zentraler algorithmischer Probleme auf implizit beschriebenen Graphen erfordert
eine andere Herangehensweise als im expliziten Fall.
Im Seminar sollen OBDD-basierte Graphalgorithmen vorgestellt und analysiert werden,
sowie ihre Grenzen aufgezeigt werden.
Literatur:
Im Seminar wird Originalliteratur behandelt. Eine gute Einführung in das Thema bietet:
Daniel Sawitzki (2006). Algorithmik und Komplexität OBDD-repräsentierter Graphen.
Dissertation (Technische) Universität Dortmund.
Der weitere Ablauf ist der folgende:
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Die Vorbesprechung findet am 13.4.2010 um 10:15 Uhr im Raum E02 0H 14 statt.
Interessierte können sich vorab persönlich oder per e-mail
bei der Veranstalterin melden.
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Die Vorträge sollen anhand der angegebenen Literatur vorbereitet werden.
Die Einarbeitung in die vorgeschlagene und bei Bedarf auch
weitere Literatur erfolgt
selbstständig, d.h.
nicht im Rahmen einer Vorlesung o.Ä.
Die Veranstalterin steht aber
für inhaltliche Fragen und Fragen zur Vortragsgestaltung zur Verfügung.
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Eine in Latex erstellte Zusammenfassung
des Vortragsthemas von 3-5 Seiten ist bis spätestens 3 Wochen vor dem Vortrag
bei der Veranstalterin abzugegeben.
Die Zusammenfassungen werden anschließend
an alle Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer verteilt.
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Spätestens 2 Wochen vor dem Vortrag findet
eine Zwischenbesprechung statt.
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sollten
jeweils ein schlüssiges Konzept vorstellen, d.h. die
wesentlichen Aussagen der zugrundeliegenden Literatur sollte verstanden sein.
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Eine ausreichende Zusammenfassung und eine ausreichende Zwischenbesprechung
ist Voraussetzung für einen Seminarvortrag und damit für den Seminarschein.
Darüberhinaus ist die aktive Mitarbeit an allen Terminen Voraussetzung für
die erfolgreiche Seminarteilnahme.
10.2.2010 - Beate
Bollig