Proseminar Datenkompression WS 2004/05
Thema des Proseminars
Aufgabe der Datenkompression ist es, Redundanz aus Daten
zu entfernen, um dadurch für Informationen
den Speicherplatzbedarf bzw. die
Übertragungszeit in Rechnernetzen zu reduzieren.
Insbesondere wegen eines zunehmenden Datenvolumens, das
zum Beispiel durch die wachsende Popularität des
Internets bedingt ist, ist es von enormer Bedeutung,
die anfallenden Datenmengen auf ein Mimimum zu
reduzieren. Entsprechend den
vielfältigen Einsatzmöglichkeiten gibt es
eine Reihe von verschiedenen Ansätzen. Zum Beispiel
gibt es Daten, bei denen es wichtig ist, dass sie aus den komprimierten
Daten ohne Abweichung rekonstruiert werden können. Dies ist
z.B. bei Texten oder vom Computer ausführbaren Dateien der Fall.
Hier setzt die verlustfreie Komprimierung ein. Huffman-Kodierung
ist hierbei eine alte Methode, die jedoch mittlerweile in den meisten
Systemen von der arithmetischen Kodierung verdrängt worden ist.
Auf der anderen Seite ist jedoch zu beobachten, dass ein
viel größeres Datenvolumen durch Daten
verursacht wird, bei denen eine exakte Reproduktion aus den
komprimierten Daten nicht notwendig ist, wie zum Beispiel
bei Bildern. Diese kann man leicht modifizieren, ohne dass
für das menschliche Auge ein allzu großer
Informationsverlust entsteht. Ähnliches gilt für Audiodaten.
Im Seminar werden wir die Grundlagen der heutzutage
bei der Datenkompression, insbesondere die den bekannten Formaten
GIF, JPEG, GZIP, BZIP etc.
zugrunde liegenden Methoden kennenlernen.