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BWInf-Workshop der TU Dortmund 2014

Virtuelle Interaktion

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Graphische Benutzeroberflächen gehören bereits zum Standard und werden nicht erst seit der Einführung Windows 8 sowie durch die Verwendung von sogenannten Touchscreens (''Berührungsbildschirmen'') immer interaktiver. Das Grundprinzip der Interaktion beruht dabei auf der Erkennung von Kollisionen zwischen einem virtuellen Zeigegerät (z.B. dem Mauszeiger) und einem Objekt (z.B. einem Icon). Eine Kollision liegt vor, sofern sich zwei oder mehrere graphische Objekte berühren oder durchdringen. Insbesondere in vielen Computerspielen ist die Erkennung von Kollisionen eine anspruchsvolle Aufgabe, da eine hohe Anzahl derartiger Kollisionen gleichzeitig auftreten und es sich dabei vielfach um komplexere, sich bewegende dreidimensionale Objekte handelt.

Innerhalb des Projektes soll ein Computerspiel realisiert werden, bei dem Schneeflocken vom Himmel fallen, denen unterschiedliche Punktzahlen zugeordnet sind. Die Aufgabe ist, mit einem Fangkorb genau die Schneeflocken zu fangen, sodass eine vorgegebene Punktzahl in möglichst kurzer Zeit erreicht wird. Über das Bearbeiten verschiedener Teilaufgaben sollt Ihr das Computerspiel immer weiter entwickeln. Neben der Realisierung von Algorithmen zur Kollisionserkennung sind auch Verfahren für eine ''clevere'' Strategie zur Auswahl der Schneeflocken mit der geeigneten Punktzahl zu entwerfen, zur dreidimensionalen Visualisierung oder zur Steuerung über moderne 3D-Eingabegeräte. Das genaue Aussehen und Verhalten des Spiels ist von Euren Ideen und Eurer Kreativität abhängig.

Für dieses Projekt werden keine Vorkenntnisse zur Computergraphik benötigt, grundlegende Programmierkenntnisse wären aber hilfreich.


Letzte Änderung am 13.01.2014 von L. Pradel